Bewegte Bilder

Diese Informationen sind auf dem Stand vom 12.03.2018. Da sich das Social Web ständig verändert, können sich Änderungen ergeben haben.


Immer wieder begegnen uns Videos im Internet. In der einen oder anderen Lektion dieses Kurses wurden ebenfalls schon Videos genutzt, um Ihnen einen Dienst und dessen Funktionsweisen vorzustellen. Das ist meist einfacher und anschaulicher. In dieser Lektion werden wir uns genauer mit Video-Plattformen und bewegten Bildern im Internet beschäftigen.

In den letzten Jahren ist die Anzahl an Video-Plattformen regelrecht explodiert. Die meisten dieser Angebote ermöglichen es den Benutzern Videos hochzuladen und im Web miteinander zu teilen. Videos können aber auch als Livestream übertragen werden.

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Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Als Einstimmung auf das Thema können Sie sich ein kurzes Video zum mittelalterlichen Auskunftsplatz auf YouTube ansehen.

Im Bereich der Web 2.0-Dienste ist YouTube (2006 von Google gekauft) nach wie vor Spitzenreiter. Mit mehr als einer Milliarde Nutzer weltweit und einem täglichen Zuwachs von mehreren hundert Stunden kommt man an YouTube nicht vorbei. Auf YouTube entstehen eigene Videoformate, es bilden sich Communities zu Themen und einige YouTuber (das sind die Personen, die in den Videos zu sehen sind) erlangen Berühmtheit. Dazu gehört z.B. der YouTuber Gronkh, der u.a. mit seinen Let’s Play-Videos über 4,7 Millionen Abonnenten erreicht.

Andere Plattformen gewinnen allerdings zunehmend an Relevanz und werden für große Konzerne ebenfalls interessant. So kaufte Amazon die eher bei Gamern bekannte Plattform Twitch und zahlte dafür 970 Millionen Dollar. Twitch ist ein Live-Streaming-Videoportal, welches fast ausschließlich zur Live-Übertragung von Videospielen genutzt wird und verzeichnet, nach eigenen Angaben, derzeit 15 Millionen Nutzer weltweit.

Neben Video-Plattformen, auf denen Nutzer eigene Inhalte hochladen können, gibt es aber auch Mediatheken diverser Fernsehsender. Zum Beispiel die Mediathek des ARD, ZDF oder Arte. Dort können verpasste Ausstrahlungen oder spezielle Sendungen bzw. Serien geschaut werden.

Auf Video-Plattformen werden Sie Videos zu nahezu allen Themen finden können. Musikvideos (zum Beispiel),  Mitschnitte von Vorlesungen (zum Beispiel) oder auch Let´s Play Videos (zum Beispiel). Unzählige Anleitungen werden ebenfalls hochgeladen. Das reicht von Excel-Tutorials, über Make-Up-Tipps (zum Beispiel), Anleitungen zum Stricken, Buchbesprechungen (zum Beispiel) bis hin zum Heimwerken. Die ganzen lustigen Tiervideos müssen an dieser Stelle natürlich auch erwähnt werden.

Videos und Bilder, die Ideen von Memes aufgreifen, können genutzt werden um ein vielleicht etwas angestaubtes Bild von Bibliotheken zurechtzurücken. Memes sind im Internet besonders verbreitete und immer wieder zitierte und nachgeahmte Ideen, die sich quasi wie Viren verbreiten. Daher stammt auch der Begriff des viralen Videos. Beispiele aus den vergangenen Jahren sind, z.B. der Harlem Shake und Despacito.

Können Video-Plattformen also auch für Bibliotheken interessant sein? Die ZBW hat in dem Beitrag „Bibliotheken auf YouTube: Zwischen gutem Image, Haul und lautem Essen“ viele spannende Informationen zusammengestellt.

Das Kontroverse

Urheberrechte müssen natürlich auch bei Videos beachtet werden. Da nicht immer der Urheber die Videos auf Video-Plattformen online stellt, kann das Einbinden von Videos problematisch sein. Wie immer, wenn es um dieses Thema geht, der Hinweis auf das Portal iRights.info.

Ihre Aufgabe:

Stellen Sie sich folgendes vor: Sie sitzen an der bibliothekarischen Auskunft und eine junge Dame kommt auf Sie zu. Sie interessiert sich für Medien zum Thema Flechtfrisuren. Recherchieren Sie, welche Medien Sie in Ihrem Bibliothekskatalog zu diesem Thema haben und was Sie dazu auf YouTube finden. Schreiben Sie einen Blogbeitrag zu dieser Lektion und schildern Sie, welche Medien Sie der Nutzerin empfehlen würden. Sehen Sie Vor- und Nachteile?

 

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2 Antworten zu Bewegte Bilder

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