Shorthand Social

Diese Informationen sind auf dem Stand vom 15.01.2018. Da sich das Social Web ständig verändert, können sich Änderungen ergeben haben.


Erst der Begriff Sway und jetzt läuft uns schon der nächste seltsame Begriff über den Weg: Shorthand Social. Hierbei handelt es sich um ein Tool fürs Scrollytelling. Noch ein seltsamer Begriff.

Vielleicht hat der ein oder andere schon mal etwas von Scrollytelling gehört. Das ist ein zusammengeschustertes Wort aus Scrolly oder eingedeutscht „mit der Maus scrollen“ und dem Wort Storytelling.

Ja, das ist ja schön und gut, aber was versteckt sich genau dahinter?

Es ist eine Methode Geschichten im Internet aufzubereiten und wird insbesondere von Journalisten genutzt.

Eine der ersten Geschichten, die per Scrollytelling erzählt wurde, stammt von der New York Times; das Projekt „Snow Fall: The Avalanche at Tunnel Creek“ von 2012. Neben der schriftlichen Reportage über das Lawinenunglück am Tunnel Creek werden multimediale Elemente wie Fotos und Videos eingebunden. Die Geschichte kann so abwechslungsreicher erzählt werden. Auf der Extraseite finden Sie weitere Scrollytelling-Beispiele.

Im Gegensatz zu Blogartikeln zu einem bestimmten Thema wird beim Scrollytelling in den meisten Fällen auf Sidebars, Banner und Navigationselemente verzichtet. Durch das minimalistische Layout steht die Geschichte im Vordergrund. Der Leser kann im eigenen Tempo von oben nach unten scrollen (in manchen Fällen auch von links nach rechts) und den Text lesen, der zum Beispiel mit Videos, Animationen, Fotos, oder Tonspuren flankiert wird.

Welche Tools gibt es fürs Scrollytelling?

Es gibt eine Menge an Online-Tools, mit denen man Scrollytelling-Seiten erstellen kann. Neben einer Reihe von kostenpflichtigen Tools gibt es ebenfalls welche, die man kostenfrei nutzen kann. In diesem Modul beschäftigen wir uns mit dem Tool Shorthand Social.

Für die Anmeldung ist ein Twitter-Account notwendig (diesen haben wir im Modul 2 angelegt). Obwohl die Website von Shorthand Social auf Englisch ist, ist die Bedienung sehr intuitiv.

Wenn Sie auf den Button <Start a New Story> klicken, legen Sie Ihre Story an. Im ersten Schritt legen Sie wie auch zum Beispiel bei einer PowerPoint-Präsentation einen Titel und ggfs. einen Untertitel an. Links unten können Sie auf die Icons klicken, um Bilder oder Videos einzufügen.

Danach beginnt man die Geschichte mit verschiedenen Elementen aufzubauen. Bei Shorthand Social hat man die Auswahl zwischen Text, Text over Media und Image oder Video.

Ihre Aufgabe:

  • Schauen Sie sich eines der Scrollytelling-Beispiele auf der Extraseite an.
  • Wenn Sie möchten, loggen Sie sich bei Shorthand Social an und kreieren eine Story.
  • Schreiben Sie auf Ihrem Blog über die Möglichkeiten und Grenzen Veranstaltungen, Projekte o.ä. in der Bibliothek durch Scrollytelling-Tools wie Shorthand Social zu präsentieren.
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Über Sarah Hollendiek

Ich bin Ansprechpartnerin für die Kolleg*innen aus den Bibliotheken im Regierungsbezirk Köln. Darüber hinaus beschäftige ich mit dem Schwerpunktthema "Bibliothek als digitaler Ort".
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2 Antworten zu Shorthand Social

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