Facebook

Diese Informationen sind auf dem Stand vom 13.11.2017. Da sich das Social Web ständig verändert, können sich Änderungen ergeben haben.


Willkommen zu Modul 3 unseres Kurses: „Soziale Netzwerke“.

In diesem Modul beschäftigen wir uns mit verschiedenen Sozialen Netzwerken. Sie werden in Facebook weitere Funktionen kennenlernen, sich bei Instagram Bilder ansehen und bei Snapchat ein ersten Snap erstellen. Viel Spaß!


 

Facebook richtet sich in erster Linie an Privatpersonen. Das Unternehmensleitbild (Mission Statement) gibt uns eine Vorstellung von dem Zweck, den das Netzwerk verfolgt:

Facebook’s mission is to give people the power to share and make the world more open and connected

Facebook möchte demnach den Menschen die Möglichkeit geben zu Teilen, die Welt offener machen und zu vernetzten. Das bedeutet aber nicht, dass das Netzwerk keine eindeutigen kommerziellen Interessen verfolgt. Die persönlichen Informationen, die man auf dem eigenen Facebookprofil einstellt, werden von Facebook an Werbetreibende  verkauft. Werfen wir aber erst einen Blick auf die Plattform selbst.

Meldet man sich auf Facebook an, erhält man automatisch ein eigenes Facebookprofil. Da alle veröffentlichten Beiträge auf diesem Profil in chronologischer Reihenfolge dargestellt werden, bezeichnet man es häufig auch als Chronik. Ein Facebookprofil besteht in der Regel aus Informationen zum Leben des Facebook-Mitglieds wie z.B. Name und Geburtsdatum, Wohnort, Schulen und Universitäten oder Angaben zum Arbeitgeber. Darüber hinaus können Texte, Bilder und Videos direkt auf Facebook hochgeladen werden. Neben den persönlichen Informationen, werden auf Facebook häufig auch Webinhalte geteilt und meist auch mit einem persönlichen Kommentar versehen. Die Beiträge werden entweder auf dem eigenen Profil veröffentlicht oder direkt auf Profilseiten von Bekannten (Facebook-Freunden), Gruppen oder auch Unternehmensseiten gepostet. Facebook kann daher auch als eine Art Newsfeed angesehen werden. Sie können diese Funktion mit der Startseite ihres WordPress-Kontos vergleichen. Dort erhalten Sie ebenfalls Meldungen zu den Aktivitäten der Blogger denen Sie folgen.

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Der Kopf einer Facebook-Chronik

Auf Facebook gilt Klarnamenpflicht. Wer ein Pseudonym verwendet, kann jederzeit aus dem Netzwerk verbannt werden. Jeder Nutzer hat die Möglichkeit, die Sichtbarkeit des eigenen Profils zu regulieren. Über die Privatsphäre-Einstellungen kann jeder eingrenzen, wer, welche Inhalte zu Gesicht bekommt. Seit einiger Zeit bietet Facebook eine „Überprüfung der Privatsphäre“ an. Die Bildergalerie soll Ihnen einen Eindruck zu den Möglichkeiten bieten. Grundsätzlich können Sie Informationen privat („nur ich“), mit Ihren Facebook-Kontakten („Freunden“) oder mit ausgewählten Freundeslisten („Benutzerdefiniert“) teilen. Sie haben so z.B. die Möglichkeit berufliche und persönliche Kontakte getrennt zu behandeln oder Inhalte nur an bestimmte Kontakte weiterzuleiten (mehr dazu auf in der Facebook Hilfe)

Facebook gehört zu den beliebtesten Social Media Plattformen in Deutschland. Im 1. Quartal 2017 waren 30 Millionen Menschen in Deutschland auf Facebook aktiv, 23 Millionen waren sogar täglich auf Facebook eingeloggt (Zahlen von allfacebook.de). Über die Altersstruktur gibt Facebook selbst keine Zahlen heraus. Social Media ist aber schon nicht mehr der Jugend vorbehalten. Der Social Media Atlas von Faktenkontor zeigt, dass selbst bei den über 60-Jährigen 50% der Onliner Social Media Dienste nutzen.

Das macht Facebook besonders für Unternehmen interessant. Neben den Profilseiten von Privatpersonen gibt es deshalb auch Unternehmensseiten, sogenannte Fanpages. Die Funktionen der Unternehmensseiten wurden in den letzten Jahren weiter ausgebaut. Mittlerweile gibt es viele Möglichkeiten Beiträge gezielt an Facebooknutzer (nicht nur die eigenen Fans) auszugeben. Es gibt die Möglichkeit über den Messenger mit Facebooknutzern in Kontakt zu treten und seit kurzem haben Unternehmensseiten die Möglichkeit Gruppen zu erstellen und zu verwalten.

Es haben sich mit der Zeit auch fachliche Gruppen auf Facebook gebildet. Eine der ältesten ist Biblioadmin. Hier tauschen sich Bibliotheksmitarbeiter zu verschiedensten Themen aus. Ursprünglich ging es schlicht um die Verwaltung der Facebookseiten, mittlerweile erhält man aber auch Antworten auf andere Themen aus dem Bibliotheksalltag. Die Gruppe kann als eine Alternative zu den bibliothekarischen Mailinglisten wie RABE oder InetBib gesehen werden.

Ihre Aufgabe:

Loggen Sie sich auf Facebook ein und schauen Sie sich verschiedene Fanpages von Bibliotheken an. Eine Liste mit Beispielen finden Sie auf der Extra Seite des Module 3.

Schreiben Sie einen kurzen Blogbeitrag in dem Sie auf Ihre Beobachtungen eingehen. Was wurde auf den Seiten veröffentlicht? Gab es Interaktionen zwischen der Seite und ihren Fans? Sehen Sie eine Facebook-Seite als Möglichkeit mit potentiellen Bibliothekskunden ins Gespräch zu kommen oder für die Angebote der Bibliothek zu werben?

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Über Dirk Ehlen

Ich beschäftige mich mit dem Schwerpunktthema "Bibliothek als digitaler Ort". Ich bin Ansprechpartner für die Kolleg*innen aus den Bibliotheken der Kreise Kleve, Neuss und Viersen im Regierungsbezirk Düsseldorf.
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4 Antworten zu Facebook

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